Warum Australien den weltweit spannendsten Kaffee anbietet (und wie man mit Englischlernen ein Barista werden kann)

Als Howard Schultz anfangs 1980 Mailand besuchte hatte er eine Offenbarung. In den zahlreichen Cafés genossen die Menschen viel mehr als nur Kaffee. Sie entspannten sich an einem Ort, der weder mit ihrer Familie noch mit ihrem Berufsleben in Verbindung stand.

Sie trafen sich, diskutierten, lasen eine Zeitung, sahen ein Fussballspiel, usw. und waren frei von Verpflichtungen und Belastungen. Und hatten immer eine Tasse Kaffee in Reichweite.

Schultz nahm diesen Eindruck mit nach Seattle, wo er wohnte, und er setzte das Prinzip in seinem Unternehmen um. Drei Jahrzehnte später ist Starbucks die weltweit grösste Coffee-Shop-Kette.

Cappuccino, kein Schaum

Die Innovationsstrategie von Starbucks umfasste die Verschmelzung des Konzepts, das Schultz in Mailand kennengelernt hatte, mit einer grossen Auswahl an Getränken und dem Ziel, auch in Länder vorzustossen, in denen Kaffee nicht denselben Stellenwert hatte wie in gewissen Ländern Europas.

Machen Sie den Versuch, Skinny Latte Venti, Tall White Mocha oder Double Chocolaty Chip Crème Frappuccino in einem eingebürgerten Café in Europa zu bestellen und Sie werden enttäuscht sein. Die Traditionen, welche Howard Schultz damals inspirierten, haben sich über die Jahrhunderte hinweg kaum verändert.

So beschreibt zum Beispiel die UNESCO ein Wiener Café als einen Ort „an dem Zeit und Raum konsumiert werden, jedoch nur der Kaffee auf der Rechnung steht“. Hier trafen sich Philosophen, die philosophierten, Revolutionäre, die Pläne schmiedeten und Autoren, die schrieben. Das „Deux Magots“ in Paris war einst das Hauptquartier von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, Ernest Hemingway und Pablo Picasso.

Warum Gutes ändern wollen?

Der Nachteil von Traditionen ist, dass sie Innovationen aufhalten können. Wenn ein Café jahrzehntelang ausgezeichneten Kaffee serviert und die Kunden treu bleiben gibt es keinen Grund, etwas zu verändern.

Starbucks und Gleichgesinnte sind im Prinzip grosse Unternehmen, für die der Weg zu grösserem Profit auch über innovative Getränke und ein komfortables Umfeld führt.

Ein Land aber hat das perfekte Gleichgewicht zwischen europäischen Traditionen und Innovationen der Neuen Welt gefunden.

Der Anstieg der Aussie-Barista

Nach dem Zweiten Weltkrieg hat sich in den australischen Städten dank den südeuropäischen Immigranten eine grosse Anzahl Cafés etabliert. Besser als irgendwo anders drücken diese die Vermischung von Tradition und öffentlichen Lebensräumen anhand der Tätigkeiten der modernen Barista aus.

Ganz im Geiste der Neuen Welt übernehmen die australischen Baristas die alten europäischen Traditionen und scheuen sich nicht, diese mit neuen Techniken und innovativen Anbietern aufzupolieren.

Aussergewöhnlich an Städten wie Brisbane, Melbourne oder Sydney ist die Tatsache, dass sich die lokale Kaffeekultur ohne den Einfluss internationaler Grossfirmen entwickelt hat. Starbucks hat zwar in Australien eine aggressive Umsetzung seiner Geschäftspolitik angewendet… und kurz danach zwei Drittel der Cafés wieder geschlossen. Begründet wurde der Rückzug mit „der sehr ausgefeilten Kaffeekultur“, in der internationale Ketten nicht gebraucht oder geduldet würden.

Englisch + Ausbildung zum Barista in Brisbane

Wer einen Ort sucht, an dem er seine Englischkenntnisse verbessern, gleichzeitig in einer der weltbesten Kaffee-Kulturen Berufserfahrung sammeln und neue Freunde kennenlernen kann findet hier ein ausgezeichnetes neues Programm.

Kombinieren Sie eine Ausbildung in Englisch mit dem Lernen der Barista-Kunst in Brisbane. Neben intensiven Englischkursen erwerben Sie eine anerkannte, von lokalen Experten vermittelte Berufsausbildung als Barista. Nach Abschluss Ihrer Ausbildung können Sie einen Studentenjob in einem der ausgezeichneten Cafés der Stadt finden.

Das sieht dann nicht nur sehr gut aus auf Ihrem Lebenslauf, sondern öffnet Ihnen auch den Zugang zum lokalen Stadtleben. Wer in einem Café in Brisbane arbeitet trifft auf alle Arten von Menschen, sowohl aus der Stadt und wie auch aus der ganzen Welt.

Im Herzen einer Gemeinschaft

Alle kommen hier zusammen: bärtige Computerfreaks, junge Mütter und Businessbrigaden. Sie alle lieben die braune Bohne und brauchen einen Ort, an dem sie das stimulierende Getränk geniessen können.

Eine Menge Leute werden von Ihnen als Barista und Ihren Kaffeeherstellungs-Künsten abhängig und tauchen tagtäglich auf, um die geschmackliche Ergänzung zu ihrem sozialen Leben in einem persönlichen und geselligen Lebensraum zu geniessen.

Wir sind überzeugt davon, dass ein vor Ort ausgeübter Job eine der besten Möglichkeiten darstellt, Ihre Kenntnisse der englischen Sprache zu entwickeln und dabei eine authentische lokale Erfahrung zu machen. Zudem bringen Sie berufliche Fähigkeiten mit nach Hause, dank denen Sie auch nach Ihrer Rückkehr mehr Chancen auf eine Anstellung haben. Und Sie sind in der Lage, einen erstaunlichen und überraschenden Kaffee zu brauen!

Finden Sie mehr heraus über Englischkurse mit einer Ausbildung zum Barista in Brisbane,

Bildnachweis: Steve Corey (CC BY-ND 2.0), Alpha (CC BY-ND 2.0), torbakhopper HE DEAD (CC BY-ND 2.0), Olga Filonenko (CC BY-ND 2.0)
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