Das Alter ist nur eine Zahl

Man kann in seinem Leben mehrmals Lust verspüren, eine Fremdsprache zu lernen. Wenn man jung ist bedeutet eine zusätzliche Sprache oftmals eine neue Ausrichtung seiner Karriere und die Gelegenheit, sich weiter zu entwickeln.  Aus diesem Grund werden die Sprachschulen hauptsächlich von Studenten zwischen 18 und 25 Jahren besucht. Doch die Zeit vergeht schnell und nicht alle Leute hatten die Chance, nach der Matura oder der Reifeprüfung einen Sprachaufenthalt zu absolvieren. Daher spüren viele Menschen ab 30 das Bedürfnis, eine Fremdsprache zu lernen – sei es, um diese Erfahrung zu geniessen, zu reisen oder Möglichkeiten zur beruflichen Entwicklung wahrzunehmen.

Agnès ist eine der zahlreichen ESL Studenten, die sich für ein spezifisch für Dreissigjährige angebotenes Programm entschlossen haben. Sie sagt: „Ich bin sehr glücklich, dass ich mich für das Programm 30+ entschieden habe. Die Kurse waren ganz einfach faszinierend und vereinten auf angenehme Weise Grammatik und kulturelle Aspekte.“
Agnes

Auch wenn das Programm 30+ einen immer grösser werdenden Erfolg verzeichnen kann machen jedes Jahr Leute allen Alters dank ESL mit einem Sprachaufenthalt im Ausland die bereicherndste Erfahrung ihres Lebens. In Klassen mit Teilnehmern verschiedenster Herkunft und unterschiedlichsten  Merkmalen finden die Studenten eine Quelle der Inspiration und eine zusätzliche Motivation. Nach Ihrer Heimkehr sind sich Alle einig: der Aufenthalt hat ihr Leben verändert, ihre Kultur bereichert und ihren Horizont erweitert.

Beginnen wir mit der Gewinnerin über alle Kategorien: die 81-jährige Uta aus Deutschland wurde von unserer Partnerschule in Sydney Bondi als „Student of the month“  ausgezeichnet. Laut ihren Lehrkräften hat sich Uta im Kurs als besonders emsig erwiesen und alle anderen Teilnehmer mit ihrer Begeisterung und ihrem Wissensdurst beeindruckt. Ist das etwa die Kunst, gut zu altern? Uta

Jordi, 35 Jahre alt, hat sich zum Englischlernen für Indien entschieden und diese Wahl nie bereut. Er streicht heraus: „In Neu-Delhi habe ich derart starke Geschmacksempfindungen, Gerüche, Farben und Gefühle erlebt – ich werde diesen aussergewöhnlichen Sprachaufenthalt nie vergessen.“ Die Qualität der Schule ILSC und die Kompetenz der Lehrkräfte haben Jordi beeindruckt. Er ist in sein Heimatland Spanien mit unzähligen Erinnerungen und ausgezeichneten Englischkenntnissen zurückgekehrt, die sich heute in seinem Berufsleben als sehr wertvoll erweisen.

New Delhi

Aude-Sophie hat ihr Studium der spanischen Sprache in Barcelona eingeleitet. Zwei Jahre nacheinander hat sie bei einer Sprachschule Spanisch gelernt und jedes Mal ist sie als ein anderer Mensch zurückgekommen: „Die Kurse waren sehr gut gestaltet, gut strukturiert, die Lehrkräfte waren einsatzfreudig und interessant“.  Der Charme von Barcelona („Welche andauernde Geschäftigkeit! Eine ständige Einheit von Festen, Freude und Kultur!“) und vor Allem die menschliche Dimension haben Aude-Sophie geprägt. „Die beiden Aufenthalte haben es mir auch ermöglicht, Menschen aus aller Welt und verschiedenster Kulturen kennenzulernen. Denn das ist auch toll! Die grossen Tische im Restaurant, am Abend, wo alle Sprachen sich vermischten…“.

Aude-Sophie

Mit 48 hat Hector Jaime provisorisch Bogota für Wimbledon verlassen und erzählt uns begeistert: „Eben hat hier meine vierte Woche begonnen und ich habe das Glück, diese Erfahrung mit Menschen aus aller Welt zu teilen! Verschiedene Kulturen, unterschiedliche Weltanschauungen… das ist es, was mein Englischlernen hier wirklich  bereichert!“ Er fühlt sich wie ein Fisch im Wasser, umgeben von jungen Studenten aus Asien und anderswo…

Paul-Hubert fühlt sich als Fünfzigjähriger pudelwohl, ist ein kreativer Mensch und sucht immer wieder neue Herausforderungen. Im Einklang mit sich selbst und von Natur aus neugierig hat er sich für das Programm „Beim Lehrer zu Hause“ entschieden und einen Sprachaufenthalt in einer kleinen Stadt der Grafschaft Kent gemacht.

„ Ich bin wie ein Familienmitglied behandelt worden und war vollständig integriert in das gesellschaftliche Leben meiner Gastgeber: Besuche bei Freunden, kulturelle Ausflüge, Spaziergänge…“. Dank diesem totalen Eintauchen in die englische Sprache und Kultur „…konnte ich echte Fortschritte machen. Das habe ich am Ende meines Aufenthalts festgestellt, als ich mit grosser Leichtigkeit an den Gesprächen teilnehmen konnte“. Paul-Hubert

 

Jean-Pierre sieht nicht aus wie 56 und bezeugt uns gleich seinen junggebliebenen Geist! 2012 fuhr er nach Odessa und 2013 hat er sich für Kiew entschieden, wo er mit zwei Sprachaufenthalten seine Russisch-Kenntnisse vertiefen konnte. Zweimal hat er das einzigartige Ambiente in der Hauptstadt der Ukraine genossen – und zweimal ist er mit Nostalgie nach Hause zurückgekehrt. „Wieder in Frankreich hat mich ein komisches Gefühl übermannt: die Atmosphäre von Kiew fehlte mir…“.
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Nächstes Jahr, das hat er sich vorgenommen, schreibt er sich wieder für einen zweiwöchigen Kurs ein und wird wieder „die homogenen Gruppen von Teilnehmern aller Horizonte mit einer gemeinsamen Leidenschaft: Russisch lernen“ schätzen.

Sarah-Nicole

Und zu Ende kommt noch das strahlende Lächeln der beiden Dreissigjährigen, die nach Südafrika gefahren sind, um dort Englisch zu lernen: Sarah und Nicole Anke haben ihren Aufenthalt genossen und „besonders (ihre) Klasse mit Teilnehmern verschiedenster Nationalitäten“ sehr geschätzt. Auch die Aussicht über ganz  Kapstadt bis zum Tafelberg, die sie von ihrem Wohnheim aus hatten, war Anlass zu Begeisterung. „Wir haben enorm viel gelernt und die englische Sprache in unserer Freizeit angewendet, namentlich am Strand in der Nähe von Kapstadt und bei Wanderungen auf den Lion’s Head und Signal Hill.“ Ihr Gastland hat sie bezaubert und die beiden Frauen werden auch nächstes Jahr hierher zurückkommen, um noch weitere Aspekte Südafrikas zu erforschen – ganz bestimmt!

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