ESL Travel Blogger – Annina in LA – 2. Bericht

Erste Woche in LA

Am Sonntag, nach einer ziemlich langen und ermüdenden Reise, bin ich also in LA angekommen. Sofort war ich total begeistert, hier so viele schöne Orte zu entdecken. Nachdem ich im La Mirada, wo mich ein freundliches Team erwartete, eingecheckt hatte, ging ich unverzüglich zur Melrose Avenue. Hier gibt es sehr viele hübsche Shops und Cafés. Ich habe ich sofort in das Alfred Coffee verliebt! Mit seiner trendigen Innendekoration und den leckeren Speisen und Drinks war es genau das, was ich von LA erwartet hatte!

 

Am Montag begann die Einführung bei Kings. Ich traf auf eine Menge netter Leute. Zum Glück liegt unsere Schule ganz in der Nähe unseres Wohnheims, sodass wir uns bequem zu Fuss fortbewegen– und dabei auf unserem Schulweg auch West Hollywood bestens erkunden können! Dann besuchte ich auch die wirklich tolle Bar auf der Dachterrasse mit Pool des Dream Hollywood Hotels.

Am Abend gingen Eleonora, ein supernettes italienisches Mädchen, und ich wieder zur Melrose Avenue, denn wir wollten die berühmte Paul Smith Wall sehen – eine rosa Mauer! Die Mauer ist wirklich beeindruckend und riesig. Doch am Lustigsten waren alle diese Leute, die Tausende von Fotos schossen (…glaubt aber nicht, dass wir es nicht auch machten!)

 

Am Dienstagmorgen begann der Unterricht. Unser grossartiger Lehrer, Jan, stellte uns den anderen Studenten vor und erklärte uns das Schulsystem. Es war eine lustige Klasse, und ich lernte eine Menge neuer Wörter und Ausdrücke. Die Sprachlehrer von Kings unterrichten auf spielerische und motivierende Art, das macht die Kurse echt vergnüglich.

Nach dem Unterricht gingen Eleonora und ich zum Rodeo Drive. Diese Strasse – und ganz Beverly Hills – unterscheidet sich von Hollywood und den anderen Teilen der Stadt, die ich bis jetzt gesehen habe, sehr stark: Alles ist sauber und schick und sieht aus wie eine Postkarte – wunderschön und umwerfend teuer. Wir assen mittags im Restaurant auf der Dachterrasse  des Barneys New York, das ist wirklich ein super schöner Ort. Danach ging’s mit Uber zum Alfred Tea Room – ein fantastisches Café! Die eisgekühlte Matcha war so köstlich (und Eleonoras eisgekühltes Chai war auch unschlagbar)! Wer nach LA reist, sollte hier einen Halt einlegen – das lohnt sich auf jeden Fall! Am Nachmittag kaufte ich noch einige Vintage-Artikel in Fairfaix. Die Läden hier sind ziemlich ausgefallen, doch die Waren sind hübsch ausgelegt, und ich fand einige grossartige, einmalige Stücke.

Am nächsten Tag erzählte uns der Lehrer, dass es in der Nähe der Schule ein süsses Café gibt, und weil wir ja nur 15 Minuten Kaffeepause hatten, rannten wir buchstäblich dorthin, um einen Kaffee zu ergattern. Den liebte ich heiss (in meinem letzten Blogpost habe ich euch ja gesagt, ich sein ein Kaffee-Fan).

 

Am Nachmittag ging ich mit Eleonora ins Stadtzentrum von LA. Wir besuchten zuerst den Grand Central Market, da gab es eine Menge Leute, aber er war auch sehr authentisch. Wir assen einen wirklich schmackhaften Brioche-Burger mit Ei und Käse. Danach spazierten wir weiter stadteinwärts, shoppten ein wenig und besuchten The Last Bookstore – ich habe noch nie so viele und so einzigartig schön präsentierte Bücher gesehen. Man fühlt sich wie in einer anderen, ganz verschiedenen Welt.

Am Donnerstag und Freitag lernten wir Einiges über Globalisierung und Essensverschwendung – wirklich interessante Themen. Selbstverständlich profitierte ich auch von den neuen Vokabeln, die den ganzen Unterricht noch nützlicher machten.

Ich ging dann noch zum Aussichtspunkt zum Betrachten des Hollywood-Schriftzugs, und am Freitag besuchte ich das LACMA und die dort gezeigten, berühmten Beleuchtungen. Das LACMA stellt fantastische Werke von Picasso über Warhol bis zu Giacometti aus, und ich war von der Vielfältigkeit und der Schönheit der Kunst fasziniert.

 

Schliesslich kam das Wochenende! Ich besuchte am Samstagmorgen in ein wirklich cooles Café genannt The Butcher, The Baker, The Cappuccino Maker und trank einen spassig zubereiteten, bunten Cappuccino. Später ging ich mit Freunden aus der Schweiz zum Venice Beach und danach zu Fuss weiter nach Santa Monica. Es ist zwar ein Spaziergang für Touristen, jedoch sehr angenehm, weil man dabei die frische Brise und die Sicht auf den unendlichen Ozean geniessen kann – das ist unbezahlbar! Das wahrscheinlich Beste, das man in Santa Monica tun kann – ausser am Pier den Sonnenuntergang beobachten – ist Shoppen. Es gibt hier alle Shops, die man sich vorstellen kann – von Läden mit frischen Fruchtsäften über Geschäfte mit bestbekannten Marken bis hin zu extravaganten Boutiquen.

Eines der Highlights der Woche fand am Sonntag statt. Ich ging mit einigen Freunden aus dem Kings zum Melrose Trading Post – das ist DER Flohmarkt von LA! Da gibt es unendlich viele coole Vintage-Artikel und originelle Sachen zu entdecken, und man findet dort ebenfalls einen kleinen Gastronomiebereich (wo ich einen Schale schmackhaftes Acai genoss) mit Musikern, die ihre Songs in der Mitte darbieten. Das sorgt für ein echtes Festival-Feeling. Manchmal wird eine Erfahrung nicht durch Dinge, die man sehen oder kaufen kann, perfekt – sondern durch die Atmosphäre und das Ambiente eines Orts (und die Leute, mit denen du unterwegs bist).

 

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